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Maquia

Maquia
Maquia wurde in eine auÃ?ergewöhnliche Gemeinschaft hineingeboren. Nicht nur ist allen das hellblonde Haar gemeinsam, alle Mitglieder erhalten sich ihr Leben lang ein jugendliches Aussehen und erreichen ein übermenschlich hohes Alter. Als die Sippe eines Tages von einer Armee angegriffen wird, wird der bisher friedliche Alltag gewaltsam zerschlagen. Der GroÃ?teil der Gemeinschaft wird getötet und eine Freundin von Maquia, Leylia, wird entführt, doch Maquia selbst gelingt die Flucht. Während sie allein durch den Wald streift, findet sie einen Säugling, den sie Erial nennt und fortan aufzieht. Maquia ist glücklich – doch je älter das Findelkind wird, umso bewusster wird sich Maquia, wie ihre Unsterblichkeit nicht nur ihr eigenes Leben beeinflusst…

Mari Okada, bekannt als Drehbuchautorin zahlreicher Animeserien und -filme (wie ‘The Anthem of the Heart’ oder ‘AnoHana’), bezaubert in ihrem Regiedebüt ‘Maquia – Eine unsterbliche Liebesgeschichte’ (2018) mit einem einzigartigen Epos um Liebe und Freundschaft auf der einen und Sterblichkeit und Verlust auf der anderen Seite. Neben seiner packenden und hochemotionalen Geschichte besticht das Anime-Fantasydrama durch seine wunderschöne, detailreiche und bildgewaltige Animation. Okada selbst sagt über das Projekt: "Maquia – Eine unsterbliche Liebesgeschichte ist genau das, was ich immer schon als Autorin zu Papier bringen wollte. Ich empfinde groÃ?e Freude und gleichzeitig Druck, mich an allen Prozessen auch jenseits des Drehbuchs beteiligen zu können. Es geht um die Zusammenführung von Menschen und deren schlussendliche Trennung. Es ist eine Geschichte, bei der hoffentlich jeder in der Lage sein wird, sich damit zu identifizieren." Okada gilt als einer der kreativsten Köpfe des Genres und erhielt für ihre Arbeit als leitende Drehbuchautorin der Anime-Fernsehserie ‘AnoHana’ 2011 den 16. Animation-Kobe-Award. ‘Maquia – Eine unsterbliche Liebesgeschichte’ ist der erste Film in Spielfilmlänge der Animationsstudios
‘P.A. Works’ (siehe u.a. ‘Canaan’ oder ‘Angel Beats!’) und feierte Anfang 2018 in Japan Premiere, im Anschluss wurde er auf dem Glasgow-Filmfestival gezeigt. Erfolgsregisseur Makoto Shinkai (‘Your Name.’) erteilte ‘Sayonara no asa ni yakusoku no hana o kazarô’, so der japanische Originaltitel, den Ritterschlag: "Ein fantastischer Film, der Erinnerungen in einem wecken kann, die man normalweise schon längst vergessen hat. (…) Wenn du dich als neuer Regisseur so einer hochqualitativen Produktion gegenübersiehst, dann wirst du neidisch und ungeduldig. Wir müssen dies als Ansporn nehmen."

Original post by Video Buster

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