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Die Misandristinnen

Die Misandristinnen
Irgendwo in Ger(wo)many. Die Terroristinnen-Zelle ‘Female Liberation Army’, kurz ‘FLA’, bereitet den Umsturz des Patriarchats und die Installation einer neuen weiblichen Weltordnung vor. Dazu hat ihre Anführerin ‘Big Mother’ (Susanne SachÃ?e) eine Gruppe von acht schwer erziehbaren Mädchen um sich gesammelt, die sie gemeinsam mit ihren Kameradinnen auf einem abgelegenen Landgut ausbildet. Nach auÃ?en hin ist das Anwesen als katholische Internatsschule getarnt. Um die Revolution zu finanzieren und die eigene Ideologie zu verbreiten, drehen die Frauen feministische Pornographie. Doch als eines der Mädchen einen verletzten linksradikalen Soldaten im Wald entdeckt und heimlich in den Keller des Anwesens bringt, um ihn gesund zu pflegen, droht die strikte Hausordnung aus den Fugen zu geraten…

‘Die Misandristinnen’, der neue Film des kanadischen Kultregisseurs Bruce LaBruce (siehe auch hier im Verleihprogramm ‘Otto Or, Up With Dead People’ 2008, ‘Geron’ 2013 und ‘Pierrot Lunaire’ von 2014) funktioniert als Fortsetzung seiner berüchtigten Propaganda-Porno-Satire ‘The Raspberry Reich’ (2005). Nicht ohne Grund mögen manche bei der Geschichte an den jüngsten Film von Sofia Coppola denken: Wie ‘Die Verführten’ (2017) ist ‘Die Misandristinnen’ ein Remake des Bürgerkriegsmelodrams ‘Betrogen’ (1971). Sein ungleich geringeres Budget kompensiert LaBruce mit der Besetzung von queeren Underground-Stars (darunter Susanne SachÃ?e und Kembra Pfahler) sowie radikalen Regieeinfällen, die die Grenzen des guten Geschmacks bis aufs Ã"uÃ?erste ausreizen.

Original post by Video Buster

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