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Taekwondo

Taekwondo
Wie jedes Jahr trifft sich Fernando (Lucas Papa) zum Sommerurlaub mit seinen Kumpels in einem schicken Landhaus in einem Vorort von Buenos Aires. Weit weg vom Trubel der groÃ?en Stadt können die Jungs hier ganz ungezwungen sein: nackt herumlaufen, in der Sonne baden, Gras rauchen, Bier trinken – aber auch offen über ihre Gefühle reden, über guten und schlechten Sex mit ihren Freundinnen und über ihre Zukunftsängste. Diesmal hat Fernando einen Neuen mitgebracht, seinen Taekwondo-Partner Germán (Gabriel Epstein). Dass Germán schwul ist, ignoriert Fernando zunächst. Aber in dem freizügigen Umfeld kommen sich die zwei Freunde körperlich und emotional bald immer näher…

Der Argentinier Marco Berger gilt seit seinem Debütfilm ‘Plan B’ (2009) als einer der wichtigsten queeren Filmemacher Südamerikas. Mit seinem zweiten Film ‘Ausente’ gewann er 2011 den Teddy-Award des Berlinale-Filmfestivals, wo er seitdem Stammgast ist. Sein neuer Film ‘Taekwondo’ (mit Co-Regisseur Martín Farina) ist eine hyper-maskuline, höchst sinnliche Beobachtungsstudie, bei der die Kamera aus dem sexuell extrem aufgeladenen Setting nach und nach jenes schwule Begehren herausschält, das dem nur vermeintlich rein heterosexuellen Männerbund von Beginn an eingeschrieben ist.

Original post by Video Buster

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