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Shahada

Shahada
Drei junge Muslime in Deutschland. Während des heiligen Fastenmonats Ramadan geraten sie in Krisen, die ihr bisheriges Werte- und Glaubenssystem auf eine harte Probe stellen. Ismail (Carlo Ljubek), türkischer Polizist und Familienvater in Berlin, kann einen dramatischen Unfall mit seiner Dienstwaffe nicht verkraften. Dem Nigerianer Samir (Jeremias Acheampong) macht seine Homosexualität extrem zu schaffen. Und Maryam (Maryam Zaree), die westlich orientierte Tochter eines türkischen Geistlichen, überdenkt nach einem schlimmen Erlebnis ihre Wertvorstellungen…

Der Titel ‘Shahada’ bezieht sich auf die erste Säule des Islam – das Glaubensbekenntnis. Shahada ist die Entscheidung für einen Weg. Die Hauptfiguren des Films ringen, jeder auf seine Art, mit der Suche nach dem richtigen Weg. Sie müssen sich entscheiden, woran sie glauben, wen sie lieben und wer sie letztlich sind. ‘Shahada’ gibt dem Zuschauer Einblicke in die muslimische Alltagswelt in Deutschland. Er nimmt ihn mit in die Moschee, in den Club, zur Arbeit, in die Wohnung, und wirft einen neuen, unmittelbaren und frischen Blick auf muslimisch geprägtes Leben in der Hauptstadt. Der Film ist modern und traditionell zugleich und zieht den Zuschauer in seinen Bann, ohne jemals ins Klischeehafte abzurutschen. Mit eindrucksvollen Bildern inszeniert Regisseur Burhan Qurbani das oftmals widersprüchliche, komplexe Verhältnis von Religion und Kultur, vom Islam im 21. Jahrhundert und der bunten Gesellschaft im heutigen Berlin. Regie-Entdeckung und Drehbuchautor Burhan Qurbani überraschte bei den 60. Internationalen Filmfestspielen Berlin mit einem starken, emotionalen Wettbewerbsbeitrag. ‘Shahada’ wurde auf zahlreichen Festivals erfolgreich gespielt und erhielt viele Auszeichnungen.

Original post by Video Buster

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